Eigentlich hatte ich mir ja
letztes Jahr vorgenommen, dieses Jahr zu Halloween ein kleines Turnier zu organisieren. Leider ist da mangels Gelände nichts draus geworden, aber dafür bin ich mit Kalle nach Salzburg/Koppl zum Bogenschiessen gefahren.
Vor 2 Wochen war ich mit meinem Schatz und Kalle schon in Kössen und Kalle hat da
zum ersten Mal mit meinem "
Wolf" geschossen. Das hat ihm so viel Freude gemacht, dass er den Bogen gleich behalten wollte um mit dem traditionellen Bogenschiessen weiter zu machen. Ich bin sehr froh,
diesen Bogen nun in guten Händen zu wissen und beeindruckt, wie gut Kalle inzwischen schon schiesst! Davon gleich mehr.
Am Samstag wollten wir bei strahlendem Sonnenschein noch vormittags los, um etwas früher am Parcour zu sein. Also haben wir uns für
Waidring entschieden, was nur so mittel weit weg von uns ist.
Dort angekommen, wurde die Gummitiere gerade mit dem Traktor angefahren, um mit dem Dampfstrahler für den Winter gewaschen zu werden. Ein Ritual, dass es seit 20 Jahren gibt, wie wir informiert wurden, da es um diese Zeit normalerweise schon Schnee in Waidring hat. Also
war es nix mit schiessen in Waidring an Halloween.
Daraufhin haben wir uns überlegt, welcher Parcour am nächsten ist, wenn wir nicht nochmal nach Kössen wollen und haben uns deshalb für den
Heutaler Hof in Unken entschieden. Dort nach einiger Fahrzeit angekommen, mussten wir feststellen, dass
auch dieser Parcour geschlossen ist.
Allerdings lag dort an der Rezeption ein Bogensport-Magazin aus, so dass wir in Salzburg erstmal anrufen konnten um zu fragen ob auf ist. War es auch, also haben wir uns nach Koppl auf gemacht. Der Weg dorthin war leider ziemlich zäh, weil man sich
durch die Salzburger Innenstadt quälen muss, wenn man kein "Bickerl" hat.
Als wir dann endlich
zur Kaffeezeit in Koppl angekommen waren, hatte
der Hochnebel auch die Sonne verdrängt, aber wir waren froh, endlich auf "Duckbären"-Jagd gehen zu können.
Der Parcour ist nahe dem
Gasthaus Riedl im Wald. Nach ein paar Pfeilen an der Einschussscheibe ging es los und ich muss sagen, ein echt weit gesteckter Parcour. Hier waren nur die Kinderpflöcke nah, aber der blaue und rote Pflock waren immer sehr weit. Es gibt mehrere Schüsse die sicher 40m und mehr haben.
Was mich aber sehr beeindruckt hat, ist dass
Kalle besonders bei den ganz weiten Schüssen fast immer auf getroffen hat, sogar auf den ersten oder zweiten Pfeil!
Ich habe den Fehler gemacht,
Holzpfeile statt Carbonies mitzunehmen. Nach ein paar Trainingsfreien Wochen, war es leider eine recht Material-intensiver Parcourbesuch für mich, der aber trotzdem sehr viel Freude gemacht hat.
WIr gehen in Zukunft sicher noch öfter zusammen zum Bogenschiessen und nach Salzburg möchte ich auch nochmal bei Sonnenschein, um diesen Parcour nochmal zu testen.
Kommentare
Fr, 03.05.2013 19:24
Fr, 26.10.2012 20:49
Fr, 26.10.2012 01:55
Do, 13.09.2012 23:33
So, 09.09.2012 19:04