Die dunkle Seite der Macht ist ein Klappspaten
Klingt komisch, ist aber so.
Die Oneida Eagle Bögen haben mich schon immer fasziniert. Diese Bogen waren besonders in den 80er und 90er Jahre populär. Hier ist die Power eines Compoundbogen mit der Form eines klassischen Recurves vereint. Aber schliesslich habe ich mal mit einem selbstgebauten englischen Langbogen aus einem Stück Hickory angefangen. Da ist ein Compound ja ein No-No.
Nun hat mir Markus aber vorgemacht, dass man auch traditionell fühlen und trotzdem Compound schiessen kann. Und als ich nun im Internet in den USA einen Oneida Eagle lite force entdeckt habe, musste ich einfach zuschlagen. War etwas auf blauen Dunst, da ich weder weiß, wie die Vorbesitzer damit umgegangen sind, noch ob mir dieser Bogen überhaupt liegt.
Nun habe ich ihn endlich bekommen und konnte diesen besonderen Bogen auch mal ausprobieren.

Zunächst ging gar nichts. Der Bogen kann nämlich von 50 - 70# im Zuggewicht eingestellt werden, in dem die Schrauben an den Wurfarmen rein oder rausgedreht werden. Also habe ich sie erstmal so weit wie möglich rausgedreht, da ich sonst ja auch nur 40# schiesse.
Zudem ist der Bogen mit "short" vom Auszug gekennzeichnet. Nach meiner Recherche bedeutet dass einen Auszug von 25 - 28" und somit eigentlich zu kurz für mich (medium wäre wohl 28 - 31"). Allerdings kann das wohl auch noch mit den verwendeten Cams variieren.
Gemessen habe ich den Bogen schließlich mit 38#@28,5", was für mich ganz gut geht, gerade durch den let off.
Hier Bilder und weitere Details:
Natürlich habe ich auch gleich mal durch den Chrono geschossen: 181,9 fps mit schweren Bearpaw Timber Stick 300 Pfeilen (29,5" Länge, 100gn Spitze, 54gn Insert, 4" Shield Federn gerade, 488,4gn Gesamtgewicht).
Damit ist er ein klein wenig langsamer als mein Quickstick mit den dünnen slim line Penthalons. Ich denke, wenn ich das Zuggewicht wieder etwas erhöhe, müsste er aber sogar noch schneller werden.
Ein Kraft-Wege-Diagramm muss ich erst noch erstellen.
Der Bogen sieht ziemlich gebraucht aus, macht aber Laune. Nach ein paar Schuss klappte es schon ganz gut. Wahrscheinlich auch, weil der Bogen enorm schwer ist und somit keinen spürbaren Handschock hat. Aber das ist schon ein enormer Unterschied zu meinen sonstigen Bögen.
Ich werde daher bei meinem bisherigen Setup bleiben, aber ab und zu macht der Bogen einfach Spaß und als Sammlerstück macht er sich an meiner Wand prima.
Die Oneida Eagle Bögen haben mich schon immer fasziniert. Diese Bogen waren besonders in den 80er und 90er Jahre populär. Hier ist die Power eines Compoundbogen mit der Form eines klassischen Recurves vereint. Aber schliesslich habe ich mal mit einem selbstgebauten englischen Langbogen aus einem Stück Hickory angefangen. Da ist ein Compound ja ein No-No.
Nun hat mir Markus aber vorgemacht, dass man auch traditionell fühlen und trotzdem Compound schiessen kann. Und als ich nun im Internet in den USA einen Oneida Eagle lite force entdeckt habe, musste ich einfach zuschlagen. War etwas auf blauen Dunst, da ich weder weiß, wie die Vorbesitzer damit umgegangen sind, noch ob mir dieser Bogen überhaupt liegt.
Nun habe ich ihn endlich bekommen und konnte diesen besonderen Bogen auch mal ausprobieren.

- Ein paar Daten:
- Name
- Oneida Eagle lite force
- Farbe
- North American Camo
- Länge
- 44" (tip to tip)
- Baujahr
- wahrscheinlich 1997
- Zuggewicht
- 50 - 70#
- Auszug
- 25 - 28"
- Standhöhe
- 6 1/4"
Zunächst ging gar nichts. Der Bogen kann nämlich von 50 - 70# im Zuggewicht eingestellt werden, in dem die Schrauben an den Wurfarmen rein oder rausgedreht werden. Also habe ich sie erstmal so weit wie möglich rausgedreht, da ich sonst ja auch nur 40# schiesse.
Zudem ist der Bogen mit "short" vom Auszug gekennzeichnet. Nach meiner Recherche bedeutet dass einen Auszug von 25 - 28" und somit eigentlich zu kurz für mich (medium wäre wohl 28 - 31"). Allerdings kann das wohl auch noch mit den verwendeten Cams variieren.
Gemessen habe ich den Bogen schließlich mit 38#@28,5", was für mich ganz gut geht, gerade durch den let off.
Hier Bilder und weitere Details:
Natürlich habe ich auch gleich mal durch den Chrono geschossen: 181,9 fps mit schweren Bearpaw Timber Stick 300 Pfeilen (29,5" Länge, 100gn Spitze, 54gn Insert, 4" Shield Federn gerade, 488,4gn Gesamtgewicht).
Damit ist er ein klein wenig langsamer als mein Quickstick mit den dünnen slim line Penthalons. Ich denke, wenn ich das Zuggewicht wieder etwas erhöhe, müsste er aber sogar noch schneller werden.
Ein Kraft-Wege-Diagramm muss ich erst noch erstellen.
Der Bogen sieht ziemlich gebraucht aus, macht aber Laune. Nach ein paar Schuss klappte es schon ganz gut. Wahrscheinlich auch, weil der Bogen enorm schwer ist und somit keinen spürbaren Handschock hat. Aber das ist schon ein enormer Unterschied zu meinen sonstigen Bögen.
Ich werde daher bei meinem bisherigen Setup bleiben, aber ab und zu macht der Bogen einfach Spaß und als Sammlerstück macht er sich an meiner Wand prima.




Kommentare
Fr, 03.05.2013 19:24
Fr, 26.10.2012 20:49
Fr, 26.10.2012 01:55
Do, 13.09.2012 23:33
So, 09.09.2012 19:04