Bogenbruch im Zirbenwald
Samstag war ein wundervoller Tag, heiß und sonnig auf der Turracher Höhe in Kärnten (1700m).
Nahe unserer Pension war ein hübscher, kleiner Bergsee, der Grünsee, der seinen Namen wahrscheinlich von dem klaren grünen Wasser oder den grünen Flechten auf den Steinen rund um den See hat. Er liegt in einem Landschaftsschutzgebiet in einem Zirbenwald.
In dieser märchenhaften Umgebung bin ich am Samstag zum ersten Mal so richtig roven gegangen. Roven oder stump shooting nennt man es, wenn man mit seinem Bogen durch die Umgebung streift und auf Baumstümpfe oder ähnliche Ziele schiesst. Ich habe gelesen, dass viele, besonders Bogenjäger, sich dabei imaginäre Tiere als Ziel vorstellen. Das ist bei mir auch so, nur das meinen eben aus Ethafoam sind und ich mir einen Abschusspflock dazu vorstelle.

Hier wäre ein Parcour wirklich wundervoll aber auch so hat es seinen ganz eigenen Reiz. Ich kann nur empfehlen, es mal zu probieren.
Leider hatte ich nur 2 Holz-Pfeile mit Judospitzen dabei, die beide jeweils an der Spitze gebrochen sind, als ich eine tote Wurzel nicht ganz sauber getroffen habe und der Pfeil abgeprallt ist.
Der einzige Carbonpfeil den ich dabei hatte, fiel einem Stein in der Wurzel eines umgestürzten Baumes zu Opfer, den ich leider nicht gesehen habe. Aber dennoch hat es sehr viel Spaß gemacht. Ich habe die Natur genossen, die Geräusche und Gerüche eingesogen und eben ab und zu nach einem Ziel und einem passenden Platz für einen Pflock Ausschau gehalten.
Für Sonntag hatte ich mir eigentlich vorgenommen, auf den Parcour nach Pörtschach zu fahren, der lt. Parcour-Karte der nächste wäre. In dem Testbericht steht aber, man sollte vorher versuchen jemanden von Verein zu erreichen, weil man die Ziele sonst nicht findet. Da ich aber niemanden erreicht habe und mir das Roven am Tag zuvor so viel Spaß gemacht hat, habe ich beschlossen, einfach 4 von meinen guten Pfeilen ggf. zu opfern und nochmal Roven zu gehen.
Doch bereits nach dem 3ten Baumstumpf war Schluß. Dieses Mal nicht, weil die Pfeile kaputt wären, sondern weil ich beim Abschuss plötzlich so einen Riss auf dem Bogenrücken bemerkt habe und beim genaueren Begutachten meines Quicksticks feststellen musste, dass die Verleimung zwischen Mittelstück und den Backing-Laminaten aufgegegangen war.

Bei dem Bogen handelt es sich um einen der ersten Prototypen für den Serien-Quickstick, deshalb ist der z.B. auch 2" länger als sonst. Das hat also ggf. nichts mit der Qualität von Bearpaw-Bogen zu tun, sondern kann bei einem Prototypen eben leider mal passieren. Nur eben saublöd, dass das ausgerechnet im Bogen-Nirvana in Österreich passieren muss und das nachdem von meinem neuen Eibenbogen vor 2 Wochen der Tip abgegangen ist und er in der Reperatur ist.
Eigentlich wollten wir heute den BSC Semriach besuchen und den Parcour testen, auf dem der TV-Beitrag mit Byron Ferguson gedreht wurde, aber das musste ich somit leider absagen. Mit einem Leihbogen wollte ich da auch nicht rumwurschteln.
Nahe unserer Pension war ein hübscher, kleiner Bergsee, der Grünsee, der seinen Namen wahrscheinlich von dem klaren grünen Wasser oder den grünen Flechten auf den Steinen rund um den See hat. Er liegt in einem Landschaftsschutzgebiet in einem Zirbenwald.
In dieser märchenhaften Umgebung bin ich am Samstag zum ersten Mal so richtig roven gegangen. Roven oder stump shooting nennt man es, wenn man mit seinem Bogen durch die Umgebung streift und auf Baumstümpfe oder ähnliche Ziele schiesst. Ich habe gelesen, dass viele, besonders Bogenjäger, sich dabei imaginäre Tiere als Ziel vorstellen. Das ist bei mir auch so, nur das meinen eben aus Ethafoam sind und ich mir einen Abschusspflock dazu vorstelle.

Hier wäre ein Parcour wirklich wundervoll aber auch so hat es seinen ganz eigenen Reiz. Ich kann nur empfehlen, es mal zu probieren.
Leider hatte ich nur 2 Holz-Pfeile mit Judospitzen dabei, die beide jeweils an der Spitze gebrochen sind, als ich eine tote Wurzel nicht ganz sauber getroffen habe und der Pfeil abgeprallt ist.
Der einzige Carbonpfeil den ich dabei hatte, fiel einem Stein in der Wurzel eines umgestürzten Baumes zu Opfer, den ich leider nicht gesehen habe. Aber dennoch hat es sehr viel Spaß gemacht. Ich habe die Natur genossen, die Geräusche und Gerüche eingesogen und eben ab und zu nach einem Ziel und einem passenden Platz für einen Pflock Ausschau gehalten.
Das (vorläufige) Ende meines Quicksticks
Für Sonntag hatte ich mir eigentlich vorgenommen, auf den Parcour nach Pörtschach zu fahren, der lt. Parcour-Karte der nächste wäre. In dem Testbericht steht aber, man sollte vorher versuchen jemanden von Verein zu erreichen, weil man die Ziele sonst nicht findet. Da ich aber niemanden erreicht habe und mir das Roven am Tag zuvor so viel Spaß gemacht hat, habe ich beschlossen, einfach 4 von meinen guten Pfeilen ggf. zu opfern und nochmal Roven zu gehen.
Doch bereits nach dem 3ten Baumstumpf war Schluß. Dieses Mal nicht, weil die Pfeile kaputt wären, sondern weil ich beim Abschuss plötzlich so einen Riss auf dem Bogenrücken bemerkt habe und beim genaueren Begutachten meines Quicksticks feststellen musste, dass die Verleimung zwischen Mittelstück und den Backing-Laminaten aufgegegangen war.

Bei dem Bogen handelt es sich um einen der ersten Prototypen für den Serien-Quickstick, deshalb ist der z.B. auch 2" länger als sonst. Das hat also ggf. nichts mit der Qualität von Bearpaw-Bogen zu tun, sondern kann bei einem Prototypen eben leider mal passieren. Nur eben saublöd, dass das ausgerechnet im Bogen-Nirvana in Österreich passieren muss und das nachdem von meinem neuen Eibenbogen vor 2 Wochen der Tip abgegangen ist und er in der Reperatur ist.
Eigentlich wollten wir heute den BSC Semriach besuchen und den Parcour testen, auf dem der TV-Beitrag mit Byron Ferguson gedreht wurde, aber das musste ich somit leider absagen. Mit einem Leihbogen wollte ich da auch nicht rumwurschteln.
Geschrieben von Jean-Christoph von Oertzen
um
21:41

und
allen Teilnehmern!







Kommentare
Fr, 27.08.2010 22:03
Fr, 27.08.2010 17:41
Do, 26.08.2010 22:55
Mi, 25.08.2010 10:54
So, 22.08.2010 14:59