Review "Das unsichtbare Ziel"
Ich glaube, ich habe inzwischen so ziemlich jedes Fachbuch aus den beiden deutsch-sprachigen Verlagen gelesen oder besitze es sogar. Aber um die Romane habe ich bisher immer einen kleinen Bogen gemacht, weil ich mir gar nicht vorstellen konnte, wie man das Gefühl des traditionellen Bogenschiessens in einer Geschichte vermitteln möchte. Ich schaffe das ja noch nicht mal in einem Gespräch so richtig.
Nun habe ich aber das vierte Buch "Das unsichtbare Ziel
" von Günther Bach so eben zu Ende gelesen.

Der Verlag schreibt dazu:
Und das stimmt so. Der Protagonist ist ein Bogenschütze, die Geschichte beginnt bei einem Bogen-Turnier und endet in einem Bogenhotel, dessen reales Pendant man sofort wieder erkennt. Die Sprache ist in der Tat angenehm und leicht so das die Lektüre selbst auch leicht fällt.

Und auch das "Augenmerk auf einfache Alltagshandlungen" zieht sich durch das gesamte Buch, bis zum Schluss. Das ist ehrlich gesagt auch der Punkt, den ich an dem Roman nicht wirklich verstehe. Ich erkenne keine Katharsis, keine Wandlung des Helden, keine Auflösung am Ende, die mich denken lässt: "ahhh, so hängt alles zusammen". Das ist wie ein Film mit offenem Ende. Leider nichts für mich. Aber vielleicht ist es ja auch ein wenig wie schon in dem Film "Harold und Maude" gesagt wird: "machen Sie sich nichts draus, künstlerisches Verständnis braucht seine Zeit..."
Der andere Kritikpunkt sind manche Elemente der Handlung, die mir reichlich übertrieben erscheinen, wie die immer völlig verständnisvolle Freundin des Hauptdarstellers, ihre gemeinsamen sexuellen Eskapaden oder die zusammenhanglose Beschäftigung mit architektonisch-philosophischen Problemstellungen. Passt für mich irgendwie nicht.
Für mich ziehe ich das Fazit, dass das Buch "Das unsichtbare Ziel
" von Günther Bach eine nette und unbeschwerte Sommer-Lektüre ist, doch das ich bei dem fünften Roman auf eine für mich einfacher erkennbare message und vielleicht einen so banalen Aufbau wie z.B. bei "Robin Hood" hoffe.
Nun habe ich aber das vierte Buch "Das unsichtbare Ziel

Der Verlag schreibt dazu:
Dieser vierte Roman von Günther Bach knüpft direkt an die Handlung von "Gegen den Strom" an. Wie auch bei den drei vorangegangenen Romanen steht das Bogenschießen im Mittelpunkt der äußeren und inneren Handlung. Mit atmosphärisch dichten Schilderungen und einer detailreichen und ausführlichen Sprache, versteht es der Autor, das Augenmerk auf einfache Alltagshandlungen zu richten, und aus diesen kleine Kostbarkeiten zu machen. Und ganz nebenbei werden dem Leser Basisbegriffe des Bogenschießens erklärt und nahe gebracht.
Und das stimmt so. Der Protagonist ist ein Bogenschütze, die Geschichte beginnt bei einem Bogen-Turnier und endet in einem Bogenhotel, dessen reales Pendant man sofort wieder erkennt. Die Sprache ist in der Tat angenehm und leicht so das die Lektüre selbst auch leicht fällt.

Und auch das "Augenmerk auf einfache Alltagshandlungen" zieht sich durch das gesamte Buch, bis zum Schluss. Das ist ehrlich gesagt auch der Punkt, den ich an dem Roman nicht wirklich verstehe. Ich erkenne keine Katharsis, keine Wandlung des Helden, keine Auflösung am Ende, die mich denken lässt: "ahhh, so hängt alles zusammen". Das ist wie ein Film mit offenem Ende. Leider nichts für mich. Aber vielleicht ist es ja auch ein wenig wie schon in dem Film "Harold und Maude" gesagt wird: "machen Sie sich nichts draus, künstlerisches Verständnis braucht seine Zeit..."
Der andere Kritikpunkt sind manche Elemente der Handlung, die mir reichlich übertrieben erscheinen, wie die immer völlig verständnisvolle Freundin des Hauptdarstellers, ihre gemeinsamen sexuellen Eskapaden oder die zusammenhanglose Beschäftigung mit architektonisch-philosophischen Problemstellungen. Passt für mich irgendwie nicht.
Für mich ziehe ich das Fazit, dass das Buch "Das unsichtbare Ziel





Kommentare
Fr, 03.05.2013 19:24
Fr, 26.10.2012 20:49
Fr, 26.10.2012 01:55
Do, 13.09.2012 23:33
So, 09.09.2012 19:04