Review: G. Fred Asbell's "Instinktives Schiessen"
Am Samstag habe ich nun die beiden Bücher Instinktives Schiessen
von G. Fred Asbell zu Ende gelesen und habe dann auch zum ersten Mal das von ihm beschriebene "stumb shooting", oder wie man bei uns eher sagen würden "roven", ausprobiert.
Bei dieser Form des Trainings läuft man einfach so durch die Gegend und nimmt als Ziel, was einem die eigene Fantasie und das eigene Verantwortungsbewusstsein erlaubt, so z.B. Maulwurfshügel, einen Schatten oder eben einen Baumstumpf, woher das ganze dann seinen Namen hat. Asbell betont in seinen Büchern, dass dadurch die Fähigkeit auf unterschiedliche Distanzen zu treffen so geübt wird, wie mit keinem anderen Training und das man so auch Schüsse aus ungewöhnlichen Positionen übt. Bei ihm geht es dabei um die Jagd und bei mir um das Erfolgserlebnis, wenn ich auf einem fremden Parcours bin und trotzdem treffe. Mir hat dieses Training sehr viel Spaß gemacht, auch wenn es 2 Pfeile gekostet hat, so das ich am Sonntag mangels Material nicht zum Training des FSG konnte. Naja, die neuen Pfeile sind schon in Arbeit und ich habe so den Sonntag genutzt, kräftig an ihnen weiter zu basteln.
Zurück zu den Büchern: Für mich ist schon sehr deutlich, dass das "Instiktiv Bogenschiessen II" eine Fortsetzung des ersten Teils ist, verbessert um jahrelange Erfahrungen mit dem ersten Teil und so denke ich, dass für die meisten Teil II ausreicht zu lesen. Zumal sich der grundlegende Ansatz von Asbell nach meinem aktuellen Verständnis in einem Satz zusammenfassen lässt: Konzentriere dich absolut auf dein Ziel und lass die 1000x eingeübten Bewegungen ablaufen, dann sorgt deine Hand-Augen-Koordination automatisch dafür, dass du triffst. Der Autor möge mir verzeihen, wenn das zu vereinfacht dargestellt ist.
Im zweiten Band geht der Autor zudem auf die Besonderheiten der verschiedenen Bogentypen ein und hier habe ich für mich nochmal sehr viel mitgenommen, gerade was die Griffhaltung beim Langbogen und den Ankerpunkt angeht.
Die Jagdgeschichten sind auch dann spannend zu lesen, wenn man wie ich selbst nicht auf lebende Tiere schiessen könnte und runden die Bücher ab. Wer sich garade dafür interessiert sollte sich auch auf jeden Fall auch Band I kaufen.
Ich kann diese Bücher sehr empfehlen, gerade wenn man versucht, sich das Bogenschiessen so wie ich autodidaktisch anzueignen.
Danke für's leihen, lieber Kajetan! Habe mir sie mir trotzdem selbst gekauft, weil ich die so gut finde und evtl. mal was nachlesen will.
Bei dieser Form des Trainings läuft man einfach so durch die Gegend und nimmt als Ziel, was einem die eigene Fantasie und das eigene Verantwortungsbewusstsein erlaubt, so z.B. Maulwurfshügel, einen Schatten oder eben einen Baumstumpf, woher das ganze dann seinen Namen hat. Asbell betont in seinen Büchern, dass dadurch die Fähigkeit auf unterschiedliche Distanzen zu treffen so geübt wird, wie mit keinem anderen Training und das man so auch Schüsse aus ungewöhnlichen Positionen übt. Bei ihm geht es dabei um die Jagd und bei mir um das Erfolgserlebnis, wenn ich auf einem fremden Parcours bin und trotzdem treffe. Mir hat dieses Training sehr viel Spaß gemacht, auch wenn es 2 Pfeile gekostet hat, so das ich am Sonntag mangels Material nicht zum Training des FSG konnte. Naja, die neuen Pfeile sind schon in Arbeit und ich habe so den Sonntag genutzt, kräftig an ihnen weiter zu basteln.
Zurück zu den Büchern: Für mich ist schon sehr deutlich, dass das "Instiktiv Bogenschiessen II" eine Fortsetzung des ersten Teils ist, verbessert um jahrelange Erfahrungen mit dem ersten Teil und so denke ich, dass für die meisten Teil II ausreicht zu lesen. Zumal sich der grundlegende Ansatz von Asbell nach meinem aktuellen Verständnis in einem Satz zusammenfassen lässt: Konzentriere dich absolut auf dein Ziel und lass die 1000x eingeübten Bewegungen ablaufen, dann sorgt deine Hand-Augen-Koordination automatisch dafür, dass du triffst. Der Autor möge mir verzeihen, wenn das zu vereinfacht dargestellt ist.
Im zweiten Band geht der Autor zudem auf die Besonderheiten der verschiedenen Bogentypen ein und hier habe ich für mich nochmal sehr viel mitgenommen, gerade was die Griffhaltung beim Langbogen und den Ankerpunkt angeht.
Die Jagdgeschichten sind auch dann spannend zu lesen, wenn man wie ich selbst nicht auf lebende Tiere schiessen könnte und runden die Bücher ab. Wer sich garade dafür interessiert sollte sich auch auf jeden Fall auch Band I kaufen.
Ich kann diese Bücher sehr empfehlen, gerade wenn man versucht, sich das Bogenschiessen so wie ich autodidaktisch anzueignen.
Danke für's leihen, lieber Kajetan! Habe mir sie mir trotzdem selbst gekauft, weil ich die so gut finde und evtl. mal was nachlesen will.
Geschrieben von Jean-Christoph von Oertzen
um
07:51
in Rezensionen
Tags für diesen Artikel: bogenjagd, buch, grundlagen, instinktives schiessen, intuitives schiessen, lehrmaterial, pfeilbruch, rezensionen, training





Kommentare
Fr, 03.05.2013 19:24
Fr, 26.10.2012 20:49
Fr, 26.10.2012 01:55
Do, 13.09.2012 23:33
So, 09.09.2012 19:04