getaperte Holzpfeile
Wenn man Holzschäfte teilweise in ihrer Stärke reduziert, also zum Beispiel von 11/32" auf 5/16" dann spricht man von "tapern" der Pfeilschäfte.
In dem Buch "Bogenschiessen - Ausrüstung und Zubehör selbst herstellen" führt der Autor Volker Hübschmann, die Vorteile von getaperten Pfeilschäften ungefähr wie folgt auf:
Daher wollte ich schon immer mal getaperte Holzschäfte ausprobieren, habe aber bisher den Aufwand gescheut, zu versuchen mit einer Hobellade oder ähnlichem das per Hand zu machen, den schliesslich ist die Genauigkeit bei Pfeilen sehr wichtig.
Nun habe ich aber ein so genannte "tapertool" gefunden. Es handelt sich um eine Vorrichtung mit verstellbaren Schleifbacken und einem Schafthalter, den man z.B. in die Bohrmaschine einspannt.
So kann man sehr einfach und reproduzierbar getaperte Schäfte herstellen. Sobald ich die ersten Pfeile damit fertig habe, stelle ich die hier natürlich vor.
In dem Buch "Bogenschiessen - Ausrüstung und Zubehör selbst herstellen" führt der Autor Volker Hübschmann, die Vorteile von getaperten Pfeilschäften ungefähr wie folgt auf:
- Durch das tapern werden die Pfeile leichter
- Durch die verringerte Masse an einem oder beiden Enden kommt der Pfeil nach dem Abschuss schneller zur Ruhe und beginnt früher, sich um seine eigene Achse zu drehen
- Der Pfeil wird aerodynamischer
Daher wollte ich schon immer mal getaperte Holzschäfte ausprobieren, habe aber bisher den Aufwand gescheut, zu versuchen mit einer Hobellade oder ähnlichem das per Hand zu machen, den schliesslich ist die Genauigkeit bei Pfeilen sehr wichtig.
Nun habe ich aber ein so genannte "tapertool" gefunden. Es handelt sich um eine Vorrichtung mit verstellbaren Schleifbacken und einem Schafthalter, den man z.B. in die Bohrmaschine einspannt.
die Vorrichtung mit den Schleifbacken für Grob- und Feinschliff, sowie der Schafthalter mit eingelegtem Pfeilschaft
Anhand des "Prüflochs" kann man nachprüfen, ob man schon auf den richtigen Durchmesser runtergeschliffen hat
links ist der Schaft jetzt 5/16" stark und wird dann nach rechts über ca. 1/3 der Schaftlänge wieder dicker bis zu den ursprünglichen 11/32"
So kann man sehr einfach und reproduzierbar getaperte Schäfte herstellen. Sobald ich die ersten Pfeile damit fertig habe, stelle ich die hier natürlich vor.
Geschrieben von Jean-Christoph von Oertzen
um
17:47









Kommentare
Fr, 27.08.2010 22:03
Fr, 27.08.2010 17:41
Do, 26.08.2010 22:55
Mi, 25.08.2010 10:54
So, 22.08.2010 14:59