lehrreicher Spaß mit geraden Langbögen
Peter O. Stecher, der Autor des Buches "Legends in Archery: Abenteurer mit Bogen und Pfeil
", hat ein neues Video veröffentlicht.
In dem Film wird der Protagonist "crazy Otto" durch das lesen des Buches an die tollen Stunt-Schüße der großen Bogenlegenden wie Howard Hill herangeführt und wird - vllt in seinen Träumen - selbst zu so einem über-maskulinen Bogenschützen aus dem letzen Jahrhundert.
Doch ist dieser Film nicht nur amüsant anzusehen, sondern bietet auch tolle high speed Aufnahmen, die Einblicke in die Vorgänge z.B. beim Pfeilflug oder bei einem Treffer ermöglichen. Das geschieht nämlich normaler Weise so schnell, dass unser Auge das nicht im Detail erfassen kann.
Aber genug der Vorreden, Vorhang auf:
In den verschiedenen Bogenforen wird der Film zum Teil kontrovers diskutiert.
Die Kritik an der nicht mehr zeitgemäßen Darstellung des Bogensport kann ich für mich so nicht nachvollziehen. Natürlich spielt der Autor ein wenig mit den Bildern und Stimmungen der Vergangenheit, wo Bogenschützen sich als Machos präsentierten. Das sieht man gut im Vergleich zu den original Howard Hill Aufnahmen, z.B. bei 3:40:
Doch muss man dabei bedenken, dass das Buch "Legends in Archery
", um dass es bei dem Film von Peter ja geht, eben genau die Geschichten dieser Bogenschützen und des Bogensports zu ihrer Zeit beschreibt!
Das sich der ein oder andere an der Figur des "crazy Otto" stört, liegt ja vielleicht daran, dass er sich in der ein oder anderen Attitüde wiederfindet, die der Autor hier durch die Überzeichnung ein wenig ins lächerliche zieht.
Auch die angeführten Sicherheitsbedenken kann ich so nicht nachvollziehen. Schauspieler und Stuntleute leben in der Regel davon, dass sie ein kalkulierbares Risiko eingehen. Ein Stuntman der sich verletzt verdient nämlich kein Geld, weil er nicht arbeiten kann. Dass man das als normaler Bogenschütze nicht nachmacht und seine Kinder dazu erzieht, so etwas nicht nachzuahmen, versteht sich für mich von selbst. Dazu bräuchte ich noch nicht mal den vollformatigen Hinweis am Anfang des Films.
Peter ist meiner Meinung nach nicht nur ein hervorragender Autor sondern auch ein lustiger und sympathischer Zeitgenosse. Das Buch "Legends in Archery: Abenteurer mit Bogen und Pfeil
" habe ich hier im Bogenblog bereits im Jahr 2008 vorgestellt und lese es immer wieder gerne, da es viele Informationen enthält, die angenehm zu lesen sind. Als Freund von Byron Ferguson, dem berühmtesten, lebenden Stunt-Bogenschützen, berichtet er in seinem Blog auch immer wieder über interessante Einblicke und Entwicklungen in der Bogenszene.
Er schießt selbst auch Howard-Hill-style. Kein Wunder also, dass er den Bau der hervorragenden "Legend Stick" Bögen und Ausrüstung zusammen mit Manfred Kaufmann organisiert. Einen Bericht über einen solchen Bogen findet sich auch hier im Blog.
Ich bin also schon gespannt, mit welchen Projekten Peter O. Stecher uns als nächstes überraschen wird!

In dem Film wird der Protagonist "crazy Otto" durch das lesen des Buches an die tollen Stunt-Schüße der großen Bogenlegenden wie Howard Hill herangeführt und wird - vllt in seinen Träumen - selbst zu so einem über-maskulinen Bogenschützen aus dem letzen Jahrhundert.
Doch ist dieser Film nicht nur amüsant anzusehen, sondern bietet auch tolle high speed Aufnahmen, die Einblicke in die Vorgänge z.B. beim Pfeilflug oder bei einem Treffer ermöglichen. Das geschieht nämlich normaler Weise so schnell, dass unser Auge das nicht im Detail erfassen kann.
Aber genug der Vorreden, Vorhang auf:
In den verschiedenen Bogenforen wird der Film zum Teil kontrovers diskutiert.
Die Kritik an der nicht mehr zeitgemäßen Darstellung des Bogensport kann ich für mich so nicht nachvollziehen. Natürlich spielt der Autor ein wenig mit den Bildern und Stimmungen der Vergangenheit, wo Bogenschützen sich als Machos präsentierten. Das sieht man gut im Vergleich zu den original Howard Hill Aufnahmen, z.B. bei 3:40:
Doch muss man dabei bedenken, dass das Buch "Legends in Archery
Das sich der ein oder andere an der Figur des "crazy Otto" stört, liegt ja vielleicht daran, dass er sich in der ein oder anderen Attitüde wiederfindet, die der Autor hier durch die Überzeichnung ein wenig ins lächerliche zieht.
Auch die angeführten Sicherheitsbedenken kann ich so nicht nachvollziehen. Schauspieler und Stuntleute leben in der Regel davon, dass sie ein kalkulierbares Risiko eingehen. Ein Stuntman der sich verletzt verdient nämlich kein Geld, weil er nicht arbeiten kann. Dass man das als normaler Bogenschütze nicht nachmacht und seine Kinder dazu erzieht, so etwas nicht nachzuahmen, versteht sich für mich von selbst. Dazu bräuchte ich noch nicht mal den vollformatigen Hinweis am Anfang des Films.
Peter ist meiner Meinung nach nicht nur ein hervorragender Autor sondern auch ein lustiger und sympathischer Zeitgenosse. Das Buch "Legends in Archery: Abenteurer mit Bogen und Pfeil
Er schießt selbst auch Howard-Hill-style. Kein Wunder also, dass er den Bau der hervorragenden "Legend Stick" Bögen und Ausrüstung zusammen mit Manfred Kaufmann organisiert. Einen Bericht über einen solchen Bogen findet sich auch hier im Blog.
Ich bin also schon gespannt, mit welchen Projekten Peter O. Stecher uns als nächstes überraschen wird!

Geschrieben von Jean-Christoph von Oertzen
um
10:33
in Rezensionen
Tags für diesen Artikel: buch, byron ferguson, howard hill, legend stick, peter o. stecher, rezensionen, video




Kommentare
Fr, 03.05.2013 19:24
Fr, 26.10.2012 20:49
Fr, 26.10.2012 01:55
Do, 13.09.2012 23:33
So, 09.09.2012 19:04